Taufen


Die Taufe bedeutet die Aufnahme des Täuflings in die Gemeinde Christi (welche später durch die Konfirmation - von lat.: confirmare = bekräftigen, bestärken - bestätigt werden kann). Daher findet die Taufe nur in einem normalen Gemeindegottesdienst statt.

Wenn Sie ihr Kind taufen lassen wollen, nehmen Sie bitte telefonisch Kontakt mit dem Pfarramt auf, oder schreiben eine E-Mail an das Pfarramt. Die E-Mail sollte auf jeden Fall Ihre Telefonnummer enthalten. Frau Jahn wird Sie dann telefonisch kontaktieren.

Alternativ können sie sich auch das Anmeldeformular (im PDF-Format) ausdrucken und es ausgefüllt  an das Pfarramt schicken bzw. faxen (Bitte mit Telefonnummer; wenn Felder unklar sind, offen lassen). Pfarrer Billau oder die Pfarramtssekretärin Frau Jahn werden sich dann mit Ihnen zwecks Terminvereinbarung oder Rückfragen in Verbindung setzen.

Soweit es möglich ist, wird auf die Terminwünsche der Eltern eingegangen.

Patenscheine sollten etwa eine Woche vor der Taufe beim Evang. Pfarramt eingegangen sein.


Patenschaft

Voraussetzung um Taufpate/in zu werden, ist die Mitgliedschaft in einer christlichen Kirche.

Findet die Taufe, bei der Sie Pate / Patin werden möchten nicht in ihrer Heimatgemeinde statt, können Sie sich vom Pfarramt Ihrer Heimatgemeinde einen Patenschein ausstellen lassen.

Im Falle der Ev. Kirchengemeinde Dossenheim können Sie diesen Patenschein beim Evang. Pfarramt entweder per E-Mail oder telefonisch beantragen.

Wenn Sie den Patenschein per E-Mail beantragen, sollten Sie auf jeden Fall folgende Daten beifügen:
  • Name
  • Vorname
  • Geburtsdatum
  • Adresse

Die Aufgaben der christlichen Paten


Wir freuen uns, dass Sie sich bereit erklärt haben, das Amt eines Paten zu übernehmen. In einer Zeit, da viele Fragen über die Bedeutung der Taufe, insbesondere auch der Kindertaufe, aufgebrochen sind, gewinnt das Patenamt in unserer Kirche besondere Bedeutung.
Sicherlich wird es auch bei Ihnen so gewesen sein, dass zunächst verwandtschaftliche oder freundschaftliche Beziehungen Sie veranlasst haben, der Bitte der Eltern zu entsprechen, dieses Amt zu übernehmen. Das ist auch gut so. Das Patenamt hilft, Brücken zu bauen innerhalb der Familie und der Freundschaft. Besonders der Geburtstag und der Tauftag sollten Anlass sein, sich seinem Patenkind liebevoll zuzuwenden. Auch wird es Ihnen immer wieder eine Freude sein, ein Patenkind zu haben, das Sie auf seinem Weg durch das Leben begleiten dürfen.
Aber das Patenamt ist mehr als ein Ausdruck der Verbundenheit mit den Eltern des Kindes. Sie übernehmen mit diesem Amt die Verantwortung für die christliche Erziehung Ihres Patenkindes. Es weiß in der Regel selbst nichts von seiner Taufe. Erst sehr viel später wird es erfahren und begreifen, welcher Reichtum es ist, schon an der Schwelle des Lebens hineingenommen zu sein in die Geborgenheit der Liebe unseres Gottes. Unsere Kinder brauchen auf ihrem Weg in das Leben neben ihren Eltern einen Menschen, der ihnen hilft, an Gott zu glauben. Sie brauchen einen Menschen, den sie um Rat fragen können und der ihnen hilft, als Christ zu leben. Mehr denn je warten unsere Kinder auf Menschen, die ihnen Mut machen, sich als Christen zu bekennen. Darum ist das schöne Amt, welches Sie übernehmen, auch das Amt der Fürbitte für Ihr Patenkind. Es muß von Ihnen erwarten, dass Sie in Ihrem Leben sich zu dem auferstandenen Herrn bekennen, in dessen Namen das Kind getauft wird.
Wir wünschen Ihnen, dass Sie Ihrem Patenkind zum Segen werden und Sie sich immer wieder darüber freuen möchten, dass Ihnen dieses Kind mit anvertraut ist.
Taufe ist ein neuer, froher Anfang mit Gott und Ihrer Kirche. Helfen Sie für Ihren Teil mit, dass aus diesem guten Anfang ein fröhlicher und gesegneter Weg für Ihr Patenkind werde.


Verlaufsvorschlag für einen Gottesdienst mit Taufen(n)


Orgel oder Posaunenvorspiel – Begrüßung – Eingangslied

Gemeinde erhebt sich

Votum – Amen – Gruß: "Der Herr sei mit euch..."

Antwort: "... und mit deinem Geist"

Eingangsspruch oder Psalm im Wechsel

Orgel und Gemeinde: "Ehre sei dem Vater..."

Eingangs – (Buß-)Gebet schließt mit "Herr, erbarme dich..."

Gnadenzusage – schließt mit "Ehre sei Gott in der Höhe..."

Tauflied und Einleitung der Tauffeier (Gemeinde nimmt Platz)

Lesung – Gebet – Taufbefehl

Glaubensbekenntnis (im Stehen)

Aufforderung zur Taufe (die Tauffamilie kommt zum Taufbecken)

Taufe – Taufspruch – Friedensgruß und Kreuzzeichen

Die Tauffamilie bleibt am Taufbecken im Halbkreis stehen, Blick zum Altar

Wort an die Gemeinde – Verpflichtung von Eltern und Paten

Übergabe der Taufkerze und Segenswort (danach geht die Tauffamilie zum Platz zurück)

Lied – Ansprache / Predigt / Verkündigung – Lied

Die Gemeinde erhebt sich:

Fürbitten – Vaterunser (Gemeinde nimmt Platz)

Lied – Abkündigungen – (Lied)

Die Gemeinde erhebt sich:

Segensbitte – Amen – Orgel-, oder Posaunennachspiel

Wir bitten dringend und höflichst während des Gottesdienstes nicht zu fotografieren


Verlaufsvorschlag für Tauffeiern im Samstagabendgottesdienst (Dietrich-Bonhoeffer-Saal)


Eröffnung – Votum und Begrüßung

Lied

Lesung – Gebet

Tauf und Missionsbefehl

Glaubensbekenntnis

Taufe (Täufling – Eltern – Patinnen und Paten kommen vor den Altar)

Taufspruch – Friedensgruß und Kreuzzeichen

Wort an die Gemeinde – Verpflichtung von Eltern und Patinnen und Paten

Übergabe der Taufkerze und Segenswort (die Tauffamilie geht anschließend zurück zu ihren Plätzen)

Lied – Ansprache – Lied

Fürbitten – Vaterunser

Bekanntmachungen – Lied

Schlusssegen